Begleithunde

Diese Leistungsprüfung ist der Anfang eines Sporthundeführes der höhere Prüfungen (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde VPG, Fährtenhundprüfung FH) bestreiten will, oder der Endpunkt für engagierte Hundebesitzer. Mit dem Ablegen dieser Prüfung hat der Hundeführer (HF) bewiesen, dass er und sein Hund ein Team sind und sein Hund ihm folgt. Weiterhin hat er gezeigt, dass er sich von normalen Verkehrsbedingungen nicht beeindrucken läßt. Radfahrer, Jogger andere Hunde sind für ihn tabu.

Die Begleithundeprüfung (BH) gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil findet immer auf dem Hundeplatz statt. Hier wird analog zur VPG mit zwei Teams auf dem Platz vorgeführt. Ein Hund beginnt mit der Ablage, während der andere HF mit seinem Hund die Unterordnung zeigt. Diese beinhaltet zuerst die sogenannte „Leinenführigkeit“. Hierbei muss der Hund dem HF auf der linken Seite, auf der Höhe des Knies, mit lockerer Leine folgen. Dies hat er in den Gangarten langsam, normal und schnell zu zeigen. Dabei sind auch Wendungen von 90° bzw. 180° mit eingebaut. Danach geht es in die Gruppe. Dies sind mindestens 4 Personen die sich bewegen und durch die der HF mit seinem Hund geht. Dabei hat der Hund die Personen zu ignorieren. Dann wird der Hund abgeleint und die Gruppe wird noch mal durchquert. Als nächstes wird mit dem frei folgenden Hund die selbe Wegstecke wie in der Leinenführigkeit gelaufen. Nachdem die „Freifolge“ gezeigt wurde, geht es mit der „Sitzübung“ analog zur VPG weiter. Dasselbe gilt für die folgende „Platzübung“.

Damit ist der aktive Unterordnungsteil beendet und es wird mit dem Team gewechselt, welches vorher die „Ablage“ gezeigt hat. Wenn nun auch dieses Team fertig ist, ist die Arbeit auf den Hundeplatz beendet. Die folgenden Übungen werden auf normal belebten Plätzen durchgeführt. Dies kann eine normale Straße oder ein Wochenmarkt sein. Hier soll der Hund zeigen, dass er auch außerhalb des Hundeplatzes ein verläßlicher Begleiter ist. Es folgt z.B. eine Konfrontation mit Joggern oder ein Fahrrad fährt klingelnd von hinten an dem Hund vorbei. Ebenfalls wird es eine Begegnung mit anderen angeleinten Hunden geben. Die einzelnen Übungen sind nicht bis ins letzte vorgeschrieben. Sie enthalten einen erheblichen Spielraum für den Leistungsrichter. Deshalb ist es schwer, sich genau auf diesen „Außenteil“ vorzubereiten bzw. zu üben. Das ist aber auch so gewollt. Hier geht es nicht um einen Sport, sondern darum, dass der Hund ein verkehrssicherer Begleiter ist. Sobald sich hier Schwächen bei dem Hund zeigen, gilt die Prüfung als nicht bestanden, egal wie gut der Gehorsamteil auf dem Hundeplatz war.

Unsere Ansicht nach sollte jeder größere Hund eine Begleithundeprüfung ablegen. Mit bestandener BH hat der Hundeführer bewiesen, dass er in der Lage ist einen Hund zu „führen“ und nicht nur zu besitzen. Nichts ist peinlicher, wenn ein Hundebesitzer hinter seinem Hund herläuft und ruft „Der will nur Spielen!!“. Dieser Hundebesitzer hat den Sprung zum Hundeführer nicht geschafft und stellt u.U. eine Bedrohung für sich und seine Umwelt dar.

 

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